Aktuelles & Pressemitteilungen

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Unternehmensbericht: Feinsteinzeug-Spülen von systemceram

Der Siershahner Keramikhersteller systemceram, ein familiengeführtes Unternehmen in der zweiten Unternehmergeneration, macht sich seit jeher stark für nachhaltige und umweltfreundliche Produkte und eine ebensolche Produktion seiner Spülen, Arbeitsplattenmodule, Labor- und Badkeramik. Ein Programm, das zugleich höchste Ansprüche an das Design und die Gebrauchstauglichkeit der Produkte erfüllt.

Natürliche Rohstoffe und nachhaltige Produktion

Als Rohstoff für die hochwertigen Spülen und Arbeitsplatten aus Feinsteinzeug dienen ausschließlich natürliche Materialien: Ton, Schamotte und Quarz, die weitestgehend aus der Region stammen. Feinsteinzeug hat eine sehr hohe Materialdichte und davon abgeleitet eine hohe mechanische Festigkeit. Es wird mit einer Temperatur von über 1200 Grad Celsius gebrannt, dadurch entsteht ein durchgehend festes Material mit dicht geschlossener Oberfläche. Die Glasuren werden ohne Zugabe von schädlichen oder gefährlichen Substanzen hergestellt, diese sind demzufolge für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet, zertifiziert als lebensmittelphysiologisch absolut unbedenklich.

Auch in der Produktion setzt das Unternehmen aus Nachhaltigkeit: 85 % des für die Herstellung von systemceram-Spülen und -Arbeitsplatten eingesetzten Wassers stammt aus dem eigenen Wasserkreislauf, nur 15 % werden in die Kanalisation geleitet. Ein 2011 eingebauter moderner Tunnelofen sorgt für eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs. Eine ca. 2.500 qm große Photovoltaikanlage reduziert den CO-Ausstoß um 240 Tonnen jährlich.

Beste Eigenschaften für den Einsatz in der Küche

Die Eigenschaften des Feinsteinzeugs prädestinieren es besonders für den Einsatz in der Küche, aber auch im Laborbereich oder im Badezimmer.

Spülen und Arbeitsplatten aus Feinsteinzeug sind äußerst hitzebeständig. Heiße Kochgeschirre können unbesorgt auf der Keramikarbeitsplatte abgestellt werden, ohne Spuren zu hinterlassen. Ebenso gewährleistet ist Beständigkeit gegenüber extremen Temperaturunterschieden.

Ein wesentliches Merkmal des Materials ist außerdem seine extrem niedrige Porosität. Es ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit, Säuren und Laugen jeder Art: Zitronensaft, Essig oder Rotwein, Tee, Kaffee oder Reinigungsmittel können nicht in die Platte eindringen und lassen sich ohne Rückstände einfach wegwischen. Die Oberfläche bleibt fleckenlos, Gerüche und Geschmacksstoffe können nicht anhaften und ungewollt auf andere Lebensmittel übertragen werden. Darüber hinaus sorgt die Dichte der Oberfläche dafür, dass sich keine Bakterien festsetzen können – eine Produkteigenschaft, die auch für medizinische Labors entscheidend ist.

Auch gegenüber mechanischen Einflüssen ist Feinsteinzeug weitgehend resistent. Es ist abrieb- und bruchfest, schlag- und stoßfest. Selbst den Aufprall eines schweren Topfes verkraftet eine Arbeitsplatte oder Spüle aus Feinsteinzeug in der Regel ohne Beschädigung. Auch Schneidarbeiten hinterlassen keine Gebrauchsspuren: Gemüse, Obst, Fleisch, Brot können direkt auf einer Arbeitsplatte aus Feinsteinzeug zerkleinert werden, sie ist schnittfest.

Ein weiterer Pluspunkt: die Pflege. Keramik-Oberflächen bleiben auch nach vielen Gebrauchsjahren unverändert, es muss nichts ausgebessert oder nachgearbeitet werden. Zur täglichen Pflege genügt Wasser und ggf. etwas Spülmittel. Sogar in Gebieten mit sehr kalkhaltigem Wasser bleiben die Arbeitszentren aus Feinsteinzeug ungetrübt: Auf der glatten Oberfläche hat Kalk keine Chance, sich festzusetzen. Darüber hinaus ist beispielsweise „KeraDomo“-Küchenkeramik von systemceram mit einer zusätzlichen „CleanPlus“-Anti-Schmutz-Beschichtung erhältlich. Wasser verteilt sich damit auf dem versiegelten Feinsteinzeug nicht flächig, sondern bildet runde Perlen. Sie binden den Schmutz und lassen ihn einfach abperlen.

Ausgezeichnetes Spülendesign für moderne Küchen

Strapazierfähigkeit und Alltagstauglichkeit der Produkte sind nicht die einzigen Kriterien für den Erfolg von systemceram-Spülen. Vor allem auch das moderne, mit internationalen Designpreisen ausgezeichnete Design hat Spülen aus Siershahn zu einem begehrten Ausstattungsmerkmal moderner Küchen gemacht.

Der Trend bei Küchenmöbeln geht zu modernen, geradlinigen Formen, schnörkellos und vielfach grifflos. Dazu passen Keramikspülen von systemceram mit ihrer modernen Designsprache und der geradlinig-puristischen Formgebung perfekt. Charakteristisch sind der extrem flache Rand und die engen Kantenradien. Für jeden Geschmack, jeden Anspruch und jede Raumsituation ist die passende Spüle lieferbar. 15 Trendfarben erlauben zudem eine perfekte Farbabstimmung mit Küchenfronten und Arbeitsplatten – Ton-in-Ton oder im Kontrast, ganz nach Wunsch und individuellem Geschmack. Sogar farblich auf die Spüle und/oder die Arbeitsplatte abgestimmte Armaturen sind im Angebot.

Die verschiedenen Einbaumöglichkeiten – als Auflagespüle, als flächenbündig eingebaute Spüle und als Unterbauspüle – betonen die moderne Optik. Vor allem in der Kombination mit Arbeitsplatten aus Naturstein, flächenbündig eingebaut, entwickelt das natürliche Keramik-material eine besondere Ästhetik.

systemceram – auch wirtschaftlich erfolgreich

Mit dem gelungenen Management Buyout im Januar 2000 haben die Gesellschafter die als Familienunternehmen operierende Gesellschaft auf Erfolgskurs gebracht.

Die kontinuierlich positive Entwicklung der systemceram setzt sich fort. In der ersten Jahreshälfte 2019 konnte im Bereich Keradomo-Küchenkeramik ein Umsatzplus von 8 % und im Unternehmen insgesamt ein Zuwachs von 6 % generiert werden. Hier scheint sich bei den Spülen das Material Keramik gegenüber Edelstahl weiter durchzusetzen. Mit 2,3 Mio. Euro hat das Geschäft mit Industriepartnern aus dem Sanitärbereich zum systemceram-Umsatz beigetragen. Der Gesamtumsatz des Unternehmens in 2018 belief sich auf 34,2 Mio. Euro, die Mitarbeiterzahl betrug im Durchschnitt 210.

Kevin Göbel und Felix Engel, seit Anfang des Jahres in der Verantwortung als geschäftsführende Gesellschafter, bauen auf Kontinuität. Zugleich aber setzen sie neue Akzente. So geht Anfang 2020 ein neuer zeitgemäßer Internetauftritt online und ein neuer Imagefilm hatte Premiere auf dem area 30-Messestand. Der erste Spatenstich für eine Lagererweiterung in Form eines neuen Hochregallagers soll Anfang nächsten Jahres erfolgen. Auch eine Produktionserweiterung sowie ein neues Verwaltungsgebäude sind in der Planung. Diese Investitionen sind notwendig, um das Unternehmen für die Zukunft zu rüsten und so aufzustellen, dass es allen Anforderungen des Marktes gewachsen ist. Insbesondere was Qualität, Kapazität und Lieferschnelligkeit betrifft.

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Pressekontakt

Farber-Kommunikation

Charlotte Farber-Hemeling
Mittelstraße 72 b
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